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Wie kann ich Warzen für immer entfernen?

Warzen zu entfernen kann ein oftmals langwieriges und unangenehmes Unterfangen sein. Warzen vorzubeugen ist hingegen recht einfach. Daher gilt hier – wie so oft im Leben – Vorbeugung ist besser als Heilung.

Warzen entfernen – Welche Methoden stehen zur Verfügung?

Die oft störenden Warzen zu entfernen ist mit einer Vielzahl von Mitteln und Methoden möglich. Viele von diesen erfordern – von der anfänglichen Diagnose abgesehen – kein ärztliches Eingreifen.

 

Oberstes Gebot bei der Vermeidung von Warzen: Hygiene.

Gemeinschaftsduschen, Fitnesscenter, Saunen und Schwimmbäder bieten durch Feuchtigkeit, Wärme und zahlreiche Menschen den idealen Brutgrund für Warzenerreger. Selbst wenn die Böden täglich gründlich gereinigt und sogar desinfiziert werden, sammeln sich in wenigen Stunden zahlreiche Viren an. Um eine Ansteckung auf diesem Weg zu vermeiden, sollten überall Schuhe getragen und ein direkter Kontakt zwischen Böden, Sitzflächen und der Haut vermieden werden. Benutzte Handtücher, Schuhe und Kleidung gehören nach jedem Aufenthalt in die Wäsche. Der Einsatz von Hygienespüler verringert das Risiko zusätzlich.

Dott.ssa Beatrix Hinteregger

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Was meins ist, ist auch deins? Bei Nagelscheren, Handtüchern, Socken und Handschuhen lieber nicht. Eine gemeinsame Benutzung erhöht das Risiko, dass Erreger von einer Person zur anderen wandern. Lässt es sich aus praktischen Gründen nicht durchsetzen, dass jede Person ein eigenes Händehandtuch hat, sollten diese häufig gewaschen und ausgewechselt werden.

Gesunde Haut kann sich wehren

Ebenso wichtig wie Reinlichkeit ist die Stärkung der Haut und des gesamten Immunsystems, denn gesunder Haut können die Warzenerreger meist nur wenig anhaben.
Ob Dusche, Badewanne oder Pool – aufgeweichte Haut ist anfälliger für Keime. Daher sollte sie stets gut abgetrocknet und am besten nur in Naturfasern gehüllt werden. Wer an den Händen oder Füßen viel schwitzt, kann sich mit speziellen Antitranspirant-Mitteln behelfen.

Trockene Heizungsluft, Kälte, Sonneneinstrahlung – die Haut muss sich täglich gegen eine Vielzahl von Einflüssen zur Wehr setzen. Regelmäßiges Eincremen, sanfte Waschlotionen und Massagen, die die Durchblutung fördern, stärken die Haut und helfen der Abwehr.
Sport, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Alkohol, Tabak und andere schädliche Genussmittel halten den Körper und damit auch die Haut gesund.

Eine Ansteckung und Ausbreitung verhindern

Hygiene als Vorbeugung gegen Warzen

© Alexander Raths/fotolia.de

Zu guter Letzt sorgen einige Vorsichtsmaßnahmen dafür, dass eine Ansteckung mit Warzen und deren Verbreitung verhindert werden kann.
Die Erreger der Warzen werden durch Hautkontakt und den Austausch von Körperflüssigkeiten, also in großer Anzahl beim Geschlechtsverkehr, übertragen. Gerade bei neuen Partnern sollten daher in jedem Fall Kondome und Latex-Auflagen benutzt werden, um eine Ansteckung zu verhindern.
Sind bereits Warzen auf der Haut sichtbar, ist die Verlockung an ihnen zu kratzen oder sie häufig zu berühren groß. Wird ihr nachgegeben, gelangen die Erreger unter die Fingernägel und an Fingerspitzen und von hier aus zu jeder berührten Hautstelle. Besser ist es also, die Warzen in Ruhe zu lassen oder mit atmungsaktivem Pflaster abzukleben, um einen ständigen Kontakt zu verhindern.

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Emma Lammbacher – Köln

Emma Lammbacher – Warzenfrei mit Homöopathie

 

Wirklich effektiv erwies sich allerdings erst Homöopathie. Ein paar Globuli, etwas Geduld und endlich konnte ich den Warzen beim Verschwinden zusehen.

Zwar brachte erst das dritte Mittel den gewünschten Erfolg aber dass dann innerhalb von nicht einmal drei Wochen. Und das ganz ohne Skalpell.

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Was sind Warzen?

Bei Warzen handelt es sich um eine übermäßige und gestörte Neubildung der Haut. Zwar sind sie in den meisten Fällen gutartig, sie können aber dennoch Beschwerden auslösen.
Warzen treten vorzugsweise an den Händen und Füßen, sowie im Genitalbereich auf. Sie können sich allerdings auch auf Schleimhäuten, in der Nähe des Afters und am gesamten Rest des Körpers zeigen.

Wie entstehen Warzen?

So sind Warzen aufgebaut

© rob3000/fotolia.de

Die Mehrzahl der Warzen wird durch Viren ausgelöst. Hauptsächlich HPV, die humanen Papilloma-Viren und einige Viren der Pockengruppe lösen diese Hautkrankheit aus.
Es gibt aber ebenfalls Warzenarten, die genetische Ursachen haben oder zustande kommen, weil die Haut lokal mutiert ist.

Ist die Hautbildung durch Erreger, Alter oder durch andere Faktoren gestört, verändern sich Aufbau und Hautzellen. Es kommt zu Verhornungen, zerklüfteten Oberflächen, Aufwerfungen oder Dellen.

Kann ich mich mit Warzen anstecken?

Ja, da die Mehrzahl der Warzen durch Viren ausgelöst wird, können Warzen ansteckend sein. In einigen Fällen reicht bereits Hautkontakt oder ein gemeinsam benutztes Handtuch aus.
Noch größer ist das Ansteckungsrisiko bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr und anderem Kontakt zu Körperflüssigkeiten.
Hat ein Partner oder Familienmitglied Warzen, sollten daher allgemeine Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört es, getrennte Handtücher, sowie separates Geschirr und Besteck zu benutzen.
Außerdem ist es sinnvoll, bei der Verhütung auf Kondome zu setzen.
Da Warzen häufig erst mehrere Wochen oder sogar Monate nach einer Ansteckung auftreten, können sie bis dahin unbemerkt ‚weitergegeben‘ werden. Meist ist es daher sinnvoll, wenn Familie und vor allem Partner ebenfalls auf die Erreger hin untersucht und gegebenenfalls mitbehandelt werden. Ansonsten kann es immer wieder zu Ansteckungen kommen.

Können Warzen gefährlich sein?

Meist sind Warzen zwar lästig und optisch störend aber dennoch gutartig.
Es kann allerdings durchaus vorkommen, dass sich aus der anfangs gutartigen Hautveränderung ein bösartiger Tumor entwickelt, oder eine krankhafte Veränderung als Warze verkannt wird. Daher sollte vor jedem Versuch die Warzen zu entfernen, eine gesicherte Diagnose durch einen Hautarzt gestellt werden.
Ebenfalls möglich ist es, dass durch die Viren, die Warzen verursachen, Tumore an anderen Stellen entstehen können. Im Fall von HPV ist das hauptsächlich Gebärmutterhalskrebs.
Warzen sind an sich also harmlos, können jedoch auch ein Warnzeichen sein.

Mit welchen Beschwerden muss ich durch Warzen rechnen?

Abhängig von der betroffenen Hautstelle, der Anzahl und Größe der Warzen, können diese mehr oder minder starke Beschwerden auslösen.
Sitzen sie an Händen und Füßen, führen sie zu unangenehmem Druck. Sie können wund gerieben werden, durch Belastung aufreißen, jucken und wässern. Von einigen Warzen gehen zudem Schmerzen aus, selbst wenn sie nicht verletzt oder belastet werden.
Vergessen werden sollte ebenfalls nicht, dass Warzen eine psychische Belastung darstellen können. Vor allem, wenn sie sichtbare Körperstellen betreffen, die im Alltag nicht von Kleidung bedeckt werden, oder in sehr großer Zahl auftreten. Gerade wenn sie sich zudem noch farblich von der Haut absetzen, wirken sie als Makel und können Ekel auslösen.

Wodurch werden Warzen begünstigt?

Zu den auslösenden und begünstigenden Faktoren zählen bei der Warzenentstehung:

  • Viren
  • Hautkrankheiten, wie Neurodermitis
  • Alter
  • ein geschwächtes Immunsystem
  • Durchblutungsstörungen
  • Verletzungen der Haut
  • Hautkontakt und der Austausch von Körperflüssigkeiten mit Menschen, die bereits Warzen haben
  • gemeinsame Benutzung von Handtüchern, Schuhen und Handschuhen

Ist eine Impfung gegen HPV sinnvoll?

HPV-Viren

© vchalup/fotolia.de

Da einige der Viren, durch die Warzen entstehen können, Krebstumore begünstigen, kann eine Impfung gegen diese sinnvoll sein.
Derzeit ist es möglich, eine Immunisierung bei Mädchen im Alter zwischen 12 und 17  Jahren zu vollziehen.
In erster Linie soll diese natürlich nicht die Warzen vermeiden, sondern das Krebsrisiko verringern. Die Vorbeugung von Warzen ist allerdings eine angenehme Nebenwirkung.

Andreas Haug – Warzenfrei mit Schüssler Salzen

 

Vor den Salzen war das undenkbar gewesen, denn trotz aller Warnungen hatte ich das schon häufig versucht.

Endlich wieder schmerzfrei laufen zu können, dafür hat sich das Ablegen meiner Vorteile wirklich mehr als gelohnt.

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Verschiedene Warzenarten – Welche Warzen gibt es?

Warze ist nicht gleich Warze. So gibt es:

  • Gewöhnliche Warzen
  • Dornwarzen
  • Flache Warzen
  • Feigwarzen
  • Pinselwarzen
  • Alterswarzen
  • Dellwarzen
  • Stielwarzen

Unterschieden werden die verschiedenen Arten durch den Ort ihres Auftretens, ihre Größe und Form.

Gewöhnliche oder vulgäre Warzen

Vulgäre Warzen – im Volksmund auch gewöhnliche Warzen genannt – treten vornehmlich an Händen und Füßen auf. Gerade die Bereiche rund um den Nagel sind häufig betroffen.
Sie haben eine sehr raue Oberfläche, können so klein wie der Kopf einer Stecknadel oder auch so große wie der einer Reißzwecke sein.
Für gewöhnlich unterscheiden sie sich farblich etwas von der umgebenden Haut.

Dornwarzen

Dornwarze

© Damian Gretka/fotolia.de

Hat die vulgäre Warze keinen Platz um nach außen zu wachsen, kann sie zur Dornwarze werden.
Wie der Name bereits verrät, wachsen diese wie ein Dorn nach innen und sind daher besonders unangenehm, oder einfach nur schmerzhaft. Sie sind vor allem an den Füßen oder genauer an den Sohlen zu finden. Durch den Druck beim Gehen und Stehen werden die Verhornungen geradezu nach innen gedrückt.
Das erschwert auch die Entfernung.

Dellwarzen

Dellwarzen werden nicht durch den häufig verantwortlichen HP-Virus ausgelöst. Stattdessen liegen ihnen Viren der Pocken-Gruppe zugrunde.
Durch ihre charakteristische Erscheinung sind sie einfach zu erkennen. Sie sind etwa so groß wie eine Erbse und rund. Mittig zeigen sie eine mehr oder minder deutliche Delle. Letztere ist natürlich für ihren Namen verantwortlich.
Besonders häufig befallen sie Kinder und Menschen mit Immunschwächen. Gerade wenn diese im Bereich der Haut liegen. Allergiker und Menschen mit Neurodermitis sind daher häufiger betroffen.

Flache Warzen

Die flachen Verhornungen finden sich in erster Linie bei Jugendlichen. Sie sind oberflächlich glatt und hautfarben, wodurch sie nur geringfügig auffallen.
Durch ihre spezifische Beschaffenheit und Form sind sie recht einfach zu behandeln.

Pinselwarzen

© Schweintechnik/Wikimedia

© Schweintechnik/Wikimedia

Pinselwarzen sind recht selten und unauffällig. Bei ihnen handelt es sich um sehr feine und fadenförmige Wucherungen.
Sie treten hauptsächlich im Gesicht und hier vor allem rund um Augen und Mund auf. Aufgrund der empfindlichen Gesichtshaut und der Nähe zu den Augen sollte bei der Behandlung besondere Vorsicht walten.

Stielwarzen

Ähnlich der Pinselwarzen sind die Stielwarzen aufgebaut. Sie sind schmal und länglich.
Im Gegensatz zu Ersteren sind die Stielwarzen allerdings etwas größer und umfangreicher. Zudem finden sie sich nicht nur im Gesicht, sondern können am ganzen Körper auftreten.
Hände und Füße bleiben von ihnen aber meist verschont.

Alterswarzen

© GordonGrand/fotolia.de

© GordonGrand/fotolia.de

Etwa ab dem 50. Lebensjahr treten vermehrt Alterswarzen auf, die große Ausmaße annehmen und auch sehr dunkel gefärbt sein können.
Das Gute an diesem Warzentyp: Er wird nicht durch Viren ausgelöst, sondern ist eine recht normale Alterungserscheinung. Dadurch heilen sie allerdings auch nicht von allein spontan aus.

Feigwarzen

Feigwarzen werden aufgrund der befallenen Bereiche häufig auch als Genitalwarzen bezeichnet. Sie finden sich hauptsächlich im Genitalbereich und am After. Sie können sehr klein und unauffällig aber auch groß und aufgeworfen sein. In einigen Fällen erinnert die Oberfläche an Blumenkohl.
Weil sie sich durch Geschlechtsverkehr schnell übertragen, sollten sie umgehend behandelt werden. Eine Eigentherapie ist bei ihnen nicht angeraten. Stattdessen sollte eine umgehende Entfernung durch den Arzt erfolgen.
Bis zur Ausheilung darf nur durch Kondome geschützter Geschlechtsverkehr erfolgen. Weder gemeinsame Bäder noch gemeinsam benutzte Handtücher sind empfehlenswert. Sexualpartner sollten ebenfalls ärztlich untersucht und wenn nötig mitbehandelt werden.

Dr. Beatrix Hinteregger

Dott.ssa Beatrix
Hinteregger

 

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Warzen entfernen –
Welche Methoden stehen zur Verfügung?

Die oft störenden Warzen zu entfernen ist mit einer Vielzahl von Mitteln und Methoden möglich. Viele von diesen erfordern – von der anfänglichen Diagnose abgesehen – kein ärztliches Eingreifen.

Muss ich Warzen immer entfernen?

Die Hautneubildungen können ihrem Träger recht treu sein. Daher ist es oft schwierig Warzen zu entfernen.
Immer notwendig ist das aber nicht. Denn es ist durchaus möglich, dass diese von allein und spontan abheilen. Für gewöhnlich, weil die entsprechenden Erreger vom Immunsystem erfolgreich bekämpft wurden.
Allerdings trifft das nicht auf alle Arten zu, sondern lediglich auf die Typen, die von Viren hervorgerufen werden.

Wann sollten Warzen behandelt und entfernt werden?

Generell ist eine Therapie oder eine direkte Entfernung immer dann besonders ratsam, wenn:

  • Die Warzen nach mehreren Monaten nicht von selbst abheilen
  • Sich die Hautveränderungen an stark belasteten Stellen zeigen
  • Die Anzahl zunimmt
  • Sie als störend empfunden werden, weil sie aufreißen, jucken oder schmerzen
  • Sie eine psychische Belastung sind
  • Schleimhäute, der Genital- oder Afterbereich befallen sind
  • Die Gefahr einer krankhaften Änderung besteht

Eine umfassende Therapie ist vor allem dann ratsam, wenn den Hautneubildungen eine Infektion mit Viren zugrunde liegt und daher von ihnen eine Ansteckungsgefahr ausgeht.

Das Immunsystem stärken

Werden die Hautneubildungen durch Viren ausgelöst, können die körpereigenen Abwehrkräfte eine gewichtige Rolle bei der Warzen Behandlung spielen. Daher ist es wichtig, diese zu stärken.

Folgende Tipps und Maßnahmen helfen dabei. Und wirken sich zudem positiv auf die gesamte Gesundheit aus.

Gesunde Nahrung

© bit24/fotolia.de

  • Ausreichend Schlaf und Ruhe: Ständiger Stress und zu wenig Erholung schwächen das Immunsystem nachhaltig und begünstigen Krankheiten.
  • Das richtige Maß an körperlicher Hygiene: Zu wenig begünstigt Krankheiten und Schmierinfektionen – und damit die Ausbreitung von Warzen. Übertrieben häufiges Waschen, schlimmstenfalls mit aggressiven Mitteln, schwächt die Abwehr der Haut hingegen und begünstigt damit ebenfalls die Ausbreitung. Ideal sind daher tägliches Waschen mit sanften Reinigungsmitteln und ein vorsichtiges Trockentupfen.
  • Sport: Er regt die Durchblutung im gesamten Körper an und aktiviert so auch das Immunsystem.
  • Gesunde Ernährung: Ein ausgewogener und abwechslungsreicher Speiseplan bietet dem Körper alle benötigten Nährstoffe und hilft der Heilung auf die Sprünge. Einige Lebensmittel, wie Knoblauch, Kohl und bestimmte Obst- und Gemüsesorten wirken sich besonders effektiv auf die Warzen Behandlung von innen aus.

Welche das im Einzelnen sind, ist im umfassenden Kompendium „Warzen für immer los werden“ zu erfahren.

Hinweis: Das Immunsystem zu stärken hilft nicht nur dabei Warzen zu entfernen, es ist auch eine wirksame Vorbeugung.

Warzen entfernen mit Hausmitteln

Hausmittel gegen Warzen

© ThamKC/fotolia,de

Um Warzen auf natürliche Weise zu entfernen, finden sich unter den Hausmitteln zahlreiche Behandlungen.
Darunter:

  • Apfelessig
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Kartoffel
  • Aloe Vera
  • Verschiedene Ölsorten, unter anderem von Teebaum, Nelken, Zauberhaselnuss, Oregano und Olive

Für gewöhnlich werden diese Mittel als Einreibung, Wickel, Auflage oder in Form eines Badezusatzes benutzt. Sie erfordern mehrere Anwendungen täglich, bis die veränderte Haut vollständig zurückgebildet wird.
Das kann recht schnell der Fall sein, aber auch mehrere Monate disziplinierter Anwendung erfordern.

Tipp: Eine Liste der hilfreichsten Hausmittel gegen Warzen, auf welche Art und wie lange diese im Einzelnen anzuwenden sind, findet sich im Kompendium „Warzen für immer los werden“!

Mittel gegen Warzen aus der Apotheke

Warzen Medikament

© sinuswelle/fotolia.de

Zwei sehr wirksame Arzneien gegen Warzen finden sich in der Apotheke, und sie sind rezeptfrei. Dabei handelt es sich zum einen um Produkte mit Salicylsäure und zum anderen um Vereiser.

Mit Salicylsäure behandeln

Warzen Medikamente mit Salicylsäure sorgen dafür, dass die verhornten und veränderten Hautstellen aufgeweicht werden.
Das Aufweichen an sich ist nicht schmerzhaft, die folgende Behandlung kann aber durchaus unangenehm sein.

Und so ist Salicylsäure anzuwenden:

  • Das Mittel wird als Warzentinktur, Lösung oder Salbe auf die betroffene Stelle aufgetragen. Damit die Haut rund um den Behandlungsbereich nicht ebenfalls aufweicht, muss sie geschützt werden. Am preisgünstigsten und einfachsten ist das mit Vaseline möglich.
  • Der so therapierte Bereich wird, beispielsweise mit einem Pflaster, abgedeckt. Auf diese Weise kann sich die Wirkung der Säure über längere Zeit hinweg entfalten, ohne dass die Kleidung oder andere Hautstellen in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Zeigt die Therapie Wirkung, wird die veränderte Haut schwammig und hell erscheinen. Um die anschließende Abtragung zusätzlich zu erleichtern, kann ein Bad in warmem Wasser helfen.
  • Ist die Warze aufgeweicht, kann ihre oberste Schicht mit der Hilfe einer Feile, eines Spatels oder Hornhauthobels abgetragen werden. Dabei sind Handschuhe zu tragen, um ein Verschmieren der Erreger zu vermeiden.
  • Trocken getupft wird nun wiederum Salicylsäure aufgetragen.

Wer Warzen entfernen möchte, indem Salicylsäure aufgetragen wird, muss Geduld mitbringen. Je nach Warzengröße erfordert diese Form der Therapie mehrere Wochen oder sogar Monate, und das Abtragen kann schmerzhaft sein.

Tipps: Am besten ein apothekenpflichtiges Medikament gegen Warzen wählen, das zusätzlich antiseptisch und desinfizierend wirkt. Dadurch wird eine zusätzliche Ausbreitung verhindert und die Heilung beschleunigt.

Handschuhe, umliegende Haut und benutzte Hilfsmittel nach dem Abtragen gründlich desinfizieren und – sofern möglich – abkochen. Auf diese Weise werden die Erreger nicht immer wieder erneut verschmiert oder bei Berührung verbreitet.

Das Vereisen zuhause

Ein beliebtes Mittel aus der Apotheke ist der Vereiser. Hierbei handelt es sich um Produkte, die die Warzen kurzzeitig einfrieren. Dadurch sterben Zellen und Erreger ab. Aber natürlich nur an der behandelten Stelle.

Einmal erfroren stößt der Körper die Warze langsam ab. Diese Form der Behandlung ist einfach aber mit Schmerzen verbunden. Zudem sollte immer nur eine Warze behandelt werden.

  • Die betroffene Hautstelle wird gründlich gereinigt. Befindet sich Hornhaut auf der Warze, muss diese sanft entfernt werden. Anderenfalls wird zwar die Hornhaut erfrieren, die Warze bleibt darunter hingegen geschützt.
  • Der Vereiser wird als Schwämmchen oder Spray exakt auf die Warze gehalten. Bei Schwämmchen sind Behandlungszeiten von 20 bis 40 Sekunden ausreichend. Bei Sprays kann diese Dauer abweichen. Umliegende Haut sollte geschützt werden.
  • Die Warze verfärbt sich vorrübergehend weiß.
  • Nach der Kältetherapie kann es bis zu 14 Tage dauern, bevor die veränderte Haut vollständig abgestoßen wird.

Nicht immer ist die erste Vereisung erfolgreich. Spätestens nach insgesamt drei Versuchen sollte die Entfernung mit anderen Mittel versucht oder aber in ärztliche Hände gelegt werden.

Warzen vom Hautarzt behandeln lassen

Erweisen sich die Warzen als immun gegen Hausmittel und Produkte aus der Apotheke oder handelt es sich um empfindliche Bereiche oder Genitalwarzen, sollte die Entfernung und Behandlung dem Hautarzt überlassen werden.

Häufig wird nicht allein ein Mittel oder eine Behandlungsart eingesetzt, sondern eine individuelle Kombination gewählt. So eignen sich beispielsweise spezielle Pflaster und Säuren, um die verhornte Stelle vor der Entfernung durch Laser oder Herausschneiden aufzuweichen, während Mittel gegen Viren und Medikamente zur Steigerung der Abwehr ein erneutes Auftreten reduzieren.

Besonders effektiv und schnell in der Anwendung sind Laser, Infrarotstrahlung, Vereisung, Chirurgie und verschreibungspflichtige Mittel zur äußerlichen Anwendung.
Diese Therapien bergen aber auch einige Gefahren und sollten daher mit Bedacht ausgewählt werden.

Dem Hautarzt stehen ebenfalls verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Darunter:

  • Medikamente zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte
  • Zytostatika, also Mittel, die das Wachstum und die Teilung der Zellen hemmen
  • Laser
  • Vereisung
  • Abtragen
  • Infrarotstrahlung
  • Chirurgische Entfernung durch Herausschneiden oder Ausschälen
  • Lokale äußerliche Anwendung von Säuren, Pflastern, Warzentinkturen, Salben oder Lösungen

Warzen entfernen mit dem Laser

Warzen Hautarzt

© mkrberlin/fotolia.de

Einige Warzen sitzen so ungünstig, dass eine schnelle Entfernung angeraten ist. Gerade Genitalwarzen bergen zudem ein hohes Ansteckungsrisiko und können die Lebensqualität in Partnerschaften erheblich einschränken.
Hier kann der Laser die optimale Wahl sein.
Mit diesem werden die Warzen herausgeschnitten. Das ist ohne Vorbereitung möglich.
Einfacher ist es aber meist, wenn die betroffenen Stellen bereits etwas aufgeweicht und erste Schichten abgetragen wurden.
Der Einsatz des Lasers erfolgt unter lokaler Betäubung und ist meist schonender. Dennoch treten nach der Entfernung der Warzen Wundschmerzen auf, gerade an den Füßen können diese für einige Tage etwas einschränken. Zudem besteht die Gefahr der Narbenbildung. Auch die damit verbundenen Kosten dürfen nicht unerwähnt bleiben.

Infrarotstrahlung als Behandlung

Auf Seiten der Infrarotstrahlung stehen verschiedene Methoden zur Auswahl, die sich allerdings in zwei Hauptgruppen unterteilen. So gibt es die direkte und recht oberflächliche Bestrahlung, bei der das Gewebe durch Hitze zerstört wird. Im Anschluss stößt es der Körper von allein ab.
Die zweite und weitaus schonendere Methode sind wassergekühlte Infrarotstrahlen. Diese werden ebenfalls gezielt an den betroffenen Stellen eingesetzt und erzeugen punktuelle Überwärme. Dadurch erhöhen sie die Durchblutung direkt unter der Warze.
Der Körper wird so ebenfalls dazu angeregt, die Erreger und das verhornte Gewebe zu zerstören und abzustoßen. Weder ist hierbei mit Narbenbildung noch mit Schmerzen zu rechnen.
Daher eignet sich die neuartige Infrarotbestrahlung gegen Warzen bei sehr empfindlichen Menschen, bei Kindern und bei sehr großen Warzenbeeten. Allerdings können mit dieser Therapieform ebenfalls nicht zu unterschätzende Kosten verbunden sein und es muss etwas Geduld bewiesen werden. Denn die Behandlung nimmt meist einige Wochen wiederholter Sitzungen in Anspruch.

Chirurgische Eingriffe an der Haut

Der schnellste Weg um Warzen zu entfernen ist das Herausschneiden oder Ausschälen. Diese Maßnahme erfolgt natürlich unter lokaler Betäubung.
Dabei werden Skalpelle oder scharfe, löffelartige Instrumente eingesetzt.
Im Anschluss werden die Schnittbereiche mittels Hitze oder Nähten geschlossen.
Diese Form der Entfernung wird für gewöhnlich von den Krankenkassen getragen, kann aber natürlich Narben zurücklassen.

Äußerliche und leicht invasive Therapien

Auch der Hautarzt oder Allgemeinmediziner kann mit äußerlich aufzutragenden Säuren, Salben und Vereisung arbeiten. Der Unterschied zu Mitteln aus der Apotheke sind aggressivere – dadurch aber auch effektivere – Wirkstoffe, hinzu kommt die Möglichkeit der Unterspritzung.
Hierbei wird das Medikament nicht aufgetragen, sondern direkt in die Warze injiziert. In der Folge stirbt das oberste Gewebe ab und es bildet sich eine Blase. Diese hebt die verhornten Schichten an und ermöglicht so eine einfachere Abtragung.
Als Nebenwirkungen können Druck, Brennen oder Juckreiz auftreten.

Tipp für die Zeit während und nach der Behandlung

Ob Abtragung, Säure oder chirurgische Entfernung – während der Behandlung stellen sich an den betroffenen Bereichen häufig Druck und Schmerzen ein. Auch Entzündungen sind nicht selten.
Gerade an den Fußsohlen können diese Beschwerden stark stören, das Laufen erschweren und so den Alltag vorübergehend beeinträchtigen.
Eine einfache Methode die Symptome zumindest zu lindern, ist der Schutz mit einem – wirkstofffreien – Hornhautpflaster. Durch die runde Aussparung umgibt die Warze, Hautnaht oder Wunde ein Polster, das den Druck verteilt.
Weitere Informationen zu den ärztlichen Methoden der Warzen Entfernung finden sich in dem umfassenden Kompendium „Warzen für immer los werden“!

Dr. Beatrix Hinteregger

Dott.ssa Beatrix
Hinteregger

 

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Homöopathie gegen Warzen

Warzen Homöopathie

© kazmulka/fotolia.de

Eine alternative Methode zur Bekämpfung von Warzen ist in der Homöopathie zu finden.
Hierbei handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur die verhornte Haut an sich, sondern den kompletten Organismus behandelt.
Daher gibt es auch nicht DAS homöopathische Mittel gegen Warzen. Stattdessen muss eine individuelle Auswahl erfolgen, die von einem fachkundigen Heilpraktiker durchgeführt werden muss.
Mittlerweile finden sich auch einige Allgemeinmediziner mit einer zusätzlichen homöopathischen Ausbildung. Wird das richtige Mittel gefunden, können sich Besserungen innerhalb weniger Tage zeigen. Zudem werden Rückfälle häufig vermieden.
Narbenfrei, kostengünstig und schmerzlos ist diese Variante der Behandlung in fast jedem Fall einen Versuch wert.

Warzen bei Kindern entfernen

Kinder leiden durch einen vermehrten und meist engeren Kontakt zu Altersgenossen und weniger Vorsicht bei der Hygiene untereinander häufiger unter Warzen. Auch ihr noch schwaches Immunsystem trägt dazu bei, sich schneller mit den verantwortlichen Viren anzustecken.
Zugleich muss bei der Entfernung aber vorsichtiger und schonender vorgegangen werden. Denn die Haut ist empfindlicher und der Organismus reagiert stärker auf Medikamente.
Daher sollten in erster Linie ungefährliche Hausmittel und Homöopathie vorgezogen werden. Die Stärkung des Immunsystems ist ebenfalls sinnvoll.

Was ist die beste Methode für mich?

DIE Methode, die bei allen Betroffenen gleichermaßen hilft, gibt es einfach nicht. Stattdessen entscheiden Warzentyp, die Kraft des Immunsystems und viele weitere Faktoren über den kurzzeitigen und langfristigen Erfolg einer Behandlung.
Ob Medikamente oder natürliche Mittel zum Einsatz kommen, die Warzen durch Besprechen oder Schneckenschleim bekämpft werden – die Möglichkeiten sind vielfältig. Wenn auch nicht immer wissenschaftlich belegbar.
Auf jeden Fall sollte die Konsultation eines Arztes als erster Schritt zur erfolgreichen Therapie stehen. Denn erst wenn feststeht, dass es sich um Warzen handelt und auch der Typ genauer bestimmt wurde, können geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Ausprobieren und eine Steigerung von sanften zu stärkeren Methoden lohnt sich also.

Darf ich Warzen abschneiden oder abklemmen?

Längliche, abstehende Warzen verlocken in einigen Fällen geradezu, sie durch Ziehen, Drehen, Klemmen oder Reißen zu manipulieren. Das ist aber genauso wenig zu empfehlen, wie sie abzuschneiden oder durch dünne Fäden abzubinden.
Denn all diese Eingriffe können erhebliche Entzündungen hervorrufen, zu starken Blutungen führen und die Ausbreitung sogar noch vorantreiben.
Selbst wenn eine derartige Entfernung nicht in den erwähnten Komplikationen endet, wird nur der obere Teil der Warzen abgetrennt. Die Wurzeln bleiben zurück und bilden schon bald neue Wucherungen aus. Außer Schmerzen ist hiermit also nichts zu gewinnen.

Mathias Kellner, Hamburg

Mathias Kellner, Hamburg

 

Mathias Kellner  – Warzenfrei mit Salicylsäure

Da empfahl mir ein Freund, den Ratgeber “Warzen loswerden”. Und trotz meiner langen Bekanntschaft mit den unschönen Verhornungen fand ich noch einige Hausmittel, von denen ich bisher nichts gehört hatte.

Und wild entschlossen probierte eines nach dem anderen aus.

Erfahrungsbericht von Mathias Kellner lesen>>>